Robin Reed verlässt GiG als CEO

Kathleen Gorlitz - 11 September 2019

GiG CEO verlässt das UnternehmenRobin Reed hat die Gaming Innovation Group mit sofortiger Wirkung als Chief Executive Officer verlassen. Die Organisation hat bestätigt, dass Reed, der seine Position am 05. September 2019 niedergelegt hat, ersetzt wird. Richard Brown wird die Position in der Zwischenzeit übernehmen, während das Unternehmen nach einem dauerhaften Ersatz sucht. Petter Nylander, ein Vorsitzender des Unternehmens, wird diesen Prozess überwachen.

Unter der Aufsicht von Reed übernahm GiG im Rahmen ihrer Strategie für Fusionen und Übernahmen die Kontrolle über mehrere Vermögenswerte. Das Unternehmen nahm 2015 auch seinen ersten Börsengang an der Oslo Bors vor, bevor es in diesem Jahr auf die größere Stockholmer Nasdaq wechselte.

Eine neue Entwicklungsphase

Nylander kommentierte die Entscheidung und sagte, dass Reed eine entscheidende Rolle beim Aufbau des Unternehmens als innovativer, globaler Technologieanbieter aus einer Hand gespielt habe. Er sprach davon, dass die Organisation dies zutiefst schätze, sagte jedoch, dass sie ein neues Kapitel aufgeschlagen haben und eine maßgeschneiderte Führung benötige. Nylander sagte, dass diese Phase verschiedene Herausforderungen und Chancen mit sich bringen würde und dass der Vorstand daher zu dem Schluss gekommen sei, dass ein neues Paar Augen erforderlich sei.

Laut Nylander verfügt GiG über ein qualifiziertes Managementteam und ist zu 100% davon überzeugt, dass Brown als amtierender CEO auftreten kann.

Nylander will Engagement steigern

GiG bestätigte auch, dass Nylander in Bezug auf die künftige Führung des Unternehmens eine aktivere Rolle spielen würde. Er wird die Pläne des Unternehmens für die Nachfolge von Führungskräften und sein Führungsteam leiten.

Kein Strategiewechsel

Nylander gab an, dass GiGs Strategie unverändert bleiben werde, nämlich ein globaler Partner und Betreiber für die größten Marken der iGaming-Branche zu sein und sich darauf zu spezialisieren, Offline-Casino-Marken zu nehmen und sie zu starken Online-Marken zu machen. Als Beispiel nannte er die Erfolge von Hard Rock und SkyCity.

Er fügte hinzu, dass das Hauptaugenmerk auf der Sicherung möglicher Verträge im Rahmen von B2B-Plattformservices und der weiteren Betreuung bestehender Kunden mit vollständig verwalteten Komponentenlösungen liegen werde. Er versprach, dass die Organisation die Entwicklung der Mediendienste und der Buchmacher fortsetzen werde, nicht zuletzt um die GiG-Chancen in den USA zu stärken. Er fügte hinzu, dass sie die B2C-Glücksspielanbieter weiterhin vorantreiben würden, wobei das Wachstum in neuen Märkten im Mittelpunkt stehe.

GiG ist in Deutschland, Malta, New Jersey, Schweden und Großbritannien zugelassen und beantragt derzeit Lizenzen in Dänemark und Spanien.